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Fachliche Leitung: Ljubjana
Wüstehube und Dirk Splinter, als weitere DozentInnen: Friedrich
Glasl (Trigon), Gabrielle Rossmer-Gropman (Harvard Law School), Holger
Specht (inmedio),Willi Walter (inmedio)
seit 19. Nov 2010 in Jena Berufsbegleitende inmedio - Jahresausbildung zur Mediatorin / zum Mediator in Thüringen Die inmedio-Ausbildung "Mediation und Konfliktmanagement" startete im November 2010 und läuft bis Januar 2012 in der siebenten Auflage in Kooperation mit HiD - Verein für Gewaltprävention. Die TeilnehmerInnen u. a. aus Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt gehören verschiedenen Professionen an. Den Absolventen dieser Ausbildung steht die Anerkennung durch die Verbände BM und BMWA und SdM/FSM offen. Bestandteil dieser Ausbildung ist ein Praxisprojekt. Die Erstfallsupervision ist im Ausbildungspreis inkludiert. Fachliche Leitung: Willi Walter - vom Bundesverband Mediation anerkannter Ausbilder für Mediation (BM), Holger Specht (Mediator & Ausbilder, inmedio). Weiter DozentInnen sind u.a.: Eva Fischer (inmedio), Ulrike Hinrichs (Anwältin, Mediatorin und Einigungsmanagerin/Berlin), Sebastian Prüfer (Ausbilder BM/Jena) Beginn: Nov 2010 Ort: Jena in Thüringen. Detaillierte Informationen: www.mediationsausbildung-jena.de Ausschreibung mit Curriculum als PDF
17.09.2010 von 9:40 bis 11:00 Uhr Im Vorfeld des BM-Kongresses befragten wir die Berliner und Brandenburger AusbilderInnen. Auf die Frage "Welche der folgenden Konzeptionsfamilien nutzen Sie in Ihren Ausbildungen" antworteten 94%, dass sie die systemischen Ansätze vorrangig nutzen. Die Auswertung der Antworten legt nahe: Konzeptionell arbeiten wir alle systemisch. Doch was bedeutet das genau? Auf welche Grundprogramme und Schulen stützen wir uns dabei, und welche Grundannahmen leiten uns, wenn wir systemisch sagen oder systemische Fragtechniken vermitteln? Welche systemischen Ansätze lassen sich gut mit der Mediation in Einklang bringen, und welche sind unvereinbar? Mit unserem Workshop möchten wir den Diskurs und fachlichen Austausch unter uns MediatorInnen anregen und ein gemeinsames Verständnis in Bezug auf systemische Ansätze entwickeln. Die Ergebnisse des Workshops werden wir im Nachhinein zusammentragen und neben einem Artikel im Kongresshandbuch allen Workshopteilnehmenden zur Verfügung stellen. 18.09.2010 von 10:00 bis 13:00 Uhr Was kommt auf uns zu? - Anforderungen aus der Zukunft!Spiral Dynamics als Grundlage eines zukunfts- und entwicklungsorientierten integralen Konfliktmanagements Vortrag von Willi Walter und Ulrike Hinrichs Die Zukunft liegt nicht in einer Entweder-oder-Logik, sondern in der Synthese von Möglichkeiten. Permanenter Wandel ist zur Normalität geworden. Gefragt sind Flexibilität und Schnelligkeit in der Wahl der Möglichkeiten. Diese gravierende Veränderung gesellschaftlicher Rahmenbedingungen bietet ungeahnte Chancen, schafft aber auch neue Konflikte. Mit dem Entwicklungsmodell von Spiral Dynamics kann der Werte- und Entwicklungswandel für die Mediation sichtbar gemacht und für die entwicklungsorientierte (Konflikt-) Lösung fruchtbar gemacht werden. Nach der Logik von Spiral Dynamics verläuft die Entwicklung in dialektisch aufsteigenden Ebenen. Jede Ebene fungiert als eine "Denksoftware für das Gehirn". Damit einhergehend spiegeln sich auch im Konfliktverhalten der Akteure die entsprechenden Ebenen wider. Viele Konflikte können als entwicklungsbedingte "Ebenenkonflikte" verstanden werden.
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